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Die Ausgangsrassen der Hunderasse Eurasier

Kurzbeschreibungen Wolfsspitz, Chow - Chow, Samojede und Eurasier

 

Wolfsspitz   -    FCI - Standard Nr.  97/  05.03.1998  /  D

Wolfsspitz-Zwinger von der Roemerroute © 2002

Bild / Copyright:    Familie Urbschat

German Grey Stars Einstein

und

Nelly's Naomi

an Weihnachten 2002

Wolfsspitz-Zwinger von der Roemerroute

Spitzartige Hunde sind eine sehr alte Form der Haushunde. Häufig werden sie als direkte Nachfahren des jungsteinzeitlichen Torfhundes angesehen. Sie kamen überall dort vor, wo Haushunde gehalten und als Wach-, Hüte- und Jagdhunde gebraucht wurden. Rassen im heutigen Sinne, und damit auch der Wolfsspitz, entstanden aber erst Ende des 19. Jahrhunderts.

Am Mittel- und am Niederrhein bevorzugte man von jeher graue Großspitze. Sie waren die Hunde des Volkes und bewachten Bauernhöfe und Schiffe, weshalb der Wolfspitz auch manchmal Schifferspitz genannt wird. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie zum Symbol der niederländischen Patrioten, die sich gegen das Königshaus Oranje auflehnten. Zu dieser Zeit entstand die Bezeichnung "Keeshound", die auf den Führer der Patrioten, William Keez van Gyselaar, zurückzuführen ist. Aus diesen grauen Großspitzen hat sich der heutige Wolfsspitz entwickelt, der in den Niederlanden lange als Nationalhund galt.

Verhalten / Charakter (Wesen): Aufmerksam, lebhaft und aubergewöhnlich anhänglich gegenüber seinem Besitzer. Er ist sehr gelehrig und leicht zu erziehen. Sein Misstrauen Fremden gegenüber und sein fehlender Jagdtrieb prädestinieren ihn zum idealen Wächter für Haus und Hof. Er ist weder ängstlich noch aggressiv. Wetterunempfindlichkeit, Robustheit und Langlebigkeit sind seine hervorragendsten Eigenschaften.  (Quelle: Eva Lipiec und Heiko Schönemann, www.hundeinfos.de)

Wolfsspitze im VDH / FCI:    Verein für Deutsche Spitze e.V. Gegr. 1899

 

Chow - Chow  -  FCI - Standard Nr. 205 /  09. 06. 1999 / 

Bilder / Copyright:  Nicole Jakobeit

Chows von der Wieseck-Aue

 

Chow Chows von der Wieseck-Aue © 2002

Chow Chows von der Wieseck-Aue © 2002

Hündin rot:

Hündin schwarz: Lux. CH/Lux

Tai-Chi Jamie

Jgd. CH/ACC-CJS`02 
Dai Yeo Ling Sching Hei Shi Honey

Die Herkunft dieser Hunderasse liegt im Dunkeln. Fest steht, dass der Chow Chow über mehrere Ecken mit dem Spitz verwandt ist. Sein durchdringender Blick und die eindrucksvolle Gestalt wirken auf den Menschen bis heute geheimnisvoll ... Der Urahn des Chow Chow war bereits während der jüngeren Steinzeit in Sibirien bekannt. Er wurde dort als Last- und Zugtier eingesetzt und bewies enorm viel Kraft und Mut. Außerdem begleitete er die Menschen auf der Jagd und beim Fischfang, wo er ebenfalls gute Dienste leistete. 

Etwa zu Beginn unserer Zeitrechnung gelangte der Hund nach China, wo Kreuzungen mit dem molosserartigen Mongolischen Schäferhund vermutlich bereits den Chow Chow in seiner heutigen Form hervorbrachte...  Ende des 19. Jahrhunderts interessierten sich die Europäer für diesen chinesischen Hund. Im Jahr 1894 wurde die Rasse offiziell anerkannt und eingetragen. Sein Jagdinstinkt ist über die Jahrhunderte hinweg lebendig geblieben, ...

Verhalten / Charakter (Wesen): Der Chow Chow ist manchmal eher stur... Natürlich wird er gehorchen, wenn man ihn richtig erzogen hat. Aber man sollte nicht erwarten, dass er sich den Anweisungen fraglos fügt. Er hört aufmerksam zu, wiegt Alternativen ab und tut dann vielleicht doch was man von ihm verlangt. Der Schlüssel zu diesem Hund ist ganz einfach. Man muss nur sein Vertrauen gewinnen. Er beobachtet seinen Besitzer ganz genau, bildet sich ein Urteil und akzeptiert ihn dann - vielleicht... Ganz wichtig bei der Erziehung eines Chow Chow ist der Körperkontakt. Beginnt man schon im Welpenalter mit dem Streichen der Hände durch das Fell, spürt der Hund, dass man ihn liebt und ordnet sich gleich in die Kategorie "Familienhund" ein. (Quelle: Eva Lipiec und Heiko Schönemann, www.hundeinfos.de)

Chow-Chow Vereine im VDH / FCI:      Allgemeiner Chow-Chow-Club e.V.

                                                                           Chow-Chow-Club in Deutschland e.V.

 

Samojede (Samoiedskaïa Sabaka)  -  FCI-Standard-Nr. 212 / 09.01.1999 / D

Bilder / Copyright: Anja Kläne

Samojeden von Meronhlare

 

Samojeden von Meronhlare © 2002

Samojeden von Meronhlare © 2002

Segena's Djeba at Meronhlare

Chaju von Meronhlare

und Mutter Segena's Djeba

Die Rassebezeichnung "Samojede" ist von den Samojeden-Stämmen abgeleitet, die in Nordrussland und in Sibirien beheimatet waren. Die in den südlichen Teilen der genannten Regionen lebenden Stämme verwendeten weiße, schwarze und braune gefleckte Hunde zum Hüten ihrer Rentierherden; in den nördlichen Teilen waren die Hunde reinweiß und sanftmütig und wurden als Jagd- und Schlittenhunde eingesetzt. 

Die Hunde der Samojeden lebten in enger Beziehung zu ihren Eigentümern; sie schliefen sogar in deren Zelten und wärmten sie. Der britische Zoologe Ernest Kilbourne Scott verbrachte 3 Monate des Jahres 1889 bei den Samojeden-Stämmen. Bei seiner Rückkehr nach England brachte er einen braunen Rüdenwelpen mit Namen "Sabarka" mit. Später importierte er von der Westseite des Urals die cremefarbene Hündin "Whitey Petschora" und aus Sibirien den schneeweißen Rüden "Musti". Diese wenigen Hunde bildeten zusammen mit den Hunden, die von anderen Forschern mitgebracht wurden, den Ursprung des Samojeden der westlichen Welt. Der erste Standard für die Rasse wurde im Jahre 1909 in England erstellt.

Verhalten / Charakter (Wesen): Freundlich, aufgeschlossen, munter und lebhaft mit sehr gering ausgeprägtem Jagdinstinkt. Keinesfalls scheu oder aggressiv. Sehr gesellig; als Wachhund ungeeignet.

Quelle:    Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.

Samojeden im VDH / FCI:         Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.

 

 

Eurasier  -  FCI - STANDARD NR. 291 / 16.06.1999 / D  

Der Eurasier ist das Ergebnis einer gezielten Zuchtplanung, bei der Julius Wipfel und seine Mitstreiter nur solche Hunde zur Zucht auswählten und einsetzten, die seinen Vorstellungen am nächsten kamen. Eine solch sorgfältig, gezielte Zuchtplanung und Zuchtauslese ist nach wie vor wichtig und bildet einen wesentlichen Bestandteil der Eurasier Philosophie.

Der Eurasier vereint die besten Eigenschaften des Chow-Chow, des Wolfsspitzes und des Samojeden in sich. Er hat den katzenartigen, stolzen und unabhängigen Charakter des Chow-Chow, ist gleichzeitig so verspielt, lebhaft und extrovertiert wie der Wolfsspitz und hat die Eleganz des Samojeden. Eine gelungene Züchtung, von Hundefachleuten wegen der ausgeprägten Persönlichkeit geschätzt.

Eurasier Baronesse von Hassel, ZG © 2000

 

Baronesse von Hassel / ZG

Eurasier von der Tschifflik

  
Verhalten/Charakter (Wesen): Selbstbewusst, ruhig, ausgeglichen mit hoher Reizschwelle, wach- und aufmerksam ohne lautfreudig zu sein; mit stark ausgeprägter Bindung an seine Familie; Fremden gegenüber zurückhaltend, ohne jedoch ängstlich zu sein. Zur vollen Ausbildung dieser Merkmale braucht der Eurasier ständigen, engen häuslichen Kontakt zu seiner Familie und eine verständnisvolle, jedoch konsequente Erziehung.

Weitere Einzelheiten siehe Kurzbeschreibung  und  Eurasier Info

Eurasier Vereine im VDH/FCI:

- Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V. (ZG)

- Eurasier-Klub e.V, Sitz Weinheim (EKW)

- Kynologische Zuchtgemeinschaft Eurasier e.V. (KZG)

 

Der Name "Eurasier" wurde leider rechtlich nie geschützt. Daher bitte Vorsicht, wenn Sie einen Eurasier Welpen suchen. Für einen echten Eurasierwelpen aus Deutschland wenden Sie sich bitte an einen Eurasier Verein, der dem VDH/FCI angehört (ZG, EKW, KZG).  

Die Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V. (ZG) ist ein Zusammenschluss von Eurasierfreunden, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die ursprüngliche Idee der Eurasierzucht zu bewahren und gesunde, wesensfeste Eurasier mit eurasiertypischem Verhalten zu züchten. 

Charakteristisch für die Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V. sind:

- durch die Zuchtleitung zentral gelenkte Zucht,
- strenge Körungsbestimmungen,
- Erfassung und Auswertung aller ZG-Eurasier in einer gemeinsamen Datenbank,
- keine kommerzielle Zucht.

 
Die Welpenvermittlung der Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V.:
 
Frau Christa Stuhr Waldkamp 5,   D - 21039 Börnsen
Telefon: 040 - 7 20 16 07     Fax: 040 - 72 97 73 73
info@eurasier-online.de

 

 

 

Weitere Information über die Hunderasse Eurasier finden Sie auf den Webseiten der Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V.  sowie beim Weltverband für Eurasierzucht, der Internationalen Föderation für Eurasierzucht in der FCI  (IFEZ)

 

 

 

Eurasier aus kontrollierter Zucht

VDH ° FCI ° IFEZ

unsere Eurasier stammen aus der

Zuchtgemeinschaft

für Eurasier e.V.

 

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